Zur Zeit der Brauereigründung und auch
noch bei Jakob Röhrl, wurden üblicherweise untergärige Biere gebraut, vorwiegend Dunkles, Märzen und Vollbier. 1970 begann Hans Röhrl mit dem Brauen vom Pils und
der Produktion von 7 Sorten Limonaden.
1993 wurde in Erharting mit der Hefe-
Weissen das erste obergärige Bier gebraut. 1999 folgte die Dunkle Ritter Weisse und
im Jahr 2000 die Leichte Weisse. Die
Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) zeichneten die Hefe Weisse und die Dunkle Ritter Weisse mit Gold und die Leichte
Weisse mit Silber aus, jeweils im Jahre
ihrer Entstehung.
Die Brauerei Erharting präsentiert sich
heute als mittelständisches Unternehmen,
das großen Wert auf Ökologie und Bodenständigkeit legt. Gerste und Weizen
für das Erhartinger Bier werden vorwiegend
in der eigenen Landwirtschaft angebaut und
in der eigenen Mälzerei verarbeitet. Das Wasser stammt aus dem eigenen, streng überwachten Tiefbrunnen und weist
keinerlei Rückstände, wie Nitrat oder Pflanzenschutzmittel auf. Der Hopfen wird direkt aus der Hallertau bezogen. So wird
die kontrollierte Qualität der Rohstoffe sichergestellt. Alle Produkte, Bier und alkoholfreie Getränke werden ausschließlich
in Mehrwegflaschen gefüllt. Insgesamt
finden in Brauerei und Landwirtschaft 20 Frauen und Männer Arbeit.
Das Ziel der heutigen Brauerei-Besitzerinnen ist es, das Unternehmen in seiner eigenständigen Form zu erhalten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Arbeitsplätze wohnortnah zu sichern und
einen Beitrag zur bayerischen Biervielfalt
zu leisten. Denn diese Vielfalt, die auch
den ausgezeichneten Ruf bayerischen
Bieres begründet, kann nur durch die
vielen kleinen und mittelständischen Brauereien erhalten werden. |